Teleskope

I. Einleitung

Das Wort „Teleskop“ stammt ursprünglich aus dem griechischen. Es setzt sich aus zwei Worten zusammen.
tele (fern) und skopein (betrachten)


Warum benötigt man ein Teleskop?

Wie die Übersetzung des Namens schon sagt, dient es um in die Ferne sehen zu können. Es gibt Bereiche wie zum Beispiel die Astronomie, welche aufgrund der gegebnen Umstände und der enormen Entfernungen zwangsläufig auf Beobachtungen aus der Ferne angewiesen sind. Man kann in der Astronomie nicht so nah an ein Geschehen herantreten, dass man alle Details erkennen kann. Wir sind durch die Leistung unserer Augen in bestimmter Weise eingeschränkt. Diese sind allgemeine Werkzeuge unseres Körpers. Leider haben sie eine minimale Vergrößerungskapazität, eine limitierte Auflösung und auch eine Begrenzung des Lichteinfalls. So sind wir, wenn wir die Leistungsfähigkeit unserer Augen verbessern wollen auf optische Hilfsmittel wie zum Beispiel Brillen, Ferngläser oder Teleskope angewiesen. Das Teleskop ein optisches Hilfsmittel, welches sehr ferne Gegenstände vergrößert darstellen kann. Es zeigt einen kleinen Ausschnitt und vergrößert die darin enthaltenen fernen Objekte.


Geschichte

ErfinderLeider kann man den genauen Zeitpunkt der Erfindung des Teleskops nur sehr vage angeben. Ähnlich verhält es sich bei der Frage nach dem Erfinder. Grundsätzlich kann man sagen, dass für diese Rolle sehr viele Astronomen in Frage kommen. In diesem Zusammenhang werden sehr häufig Namen wie Galileo Galilei, Simon Marius so wie Thomas Harriot genannt.

Diese Astronomen haben es zwar nicht mit Sicherheit erfunden, sicher ist nur, dass sie die ersten Menschen waren, die das Fernrohr zum Himmel richteten, und das spielte sich um die Jahre 1609/1610 herum ab. 
Galilei geriet mit Marius sogar in einen Streit, weil jeder von ihnen jeweils behauptete, die vier hellsten Jupitermonde als erster gesehen zu habenMondzeichnungen

Galilei sichtete diese erstmalig im Januar 1610, was eindeutig belegt ist. Das Bild links zeigt seine Zeichnung, die er in Folge seiner Entdeckung anfertigte. Marius behauptete, die Jupitermonde früher gesehen zu haben, was letztlich nicht nachweisbar ist. So wird Galilei für gewöhnlich als Entdecker der vier hellsten Jupitermonde geführt, obwohl es Hinweise darauf gibt, dass Harriot die Monde noch vor Galilei und Marius gesehen, aber ihre wahre Natur nicht erkannt hat.Lippershey

Mittlerweile glaubt man aber daran, dass die wirkliche Erfindung ein Holländer namens Johannes Lippershey machte. Dies soll mit großer Wahrscheinlichkeit um das Jahr 1608 erfolgt sein. Er war von Beruf Brillenmacher.

1609 entwickelte Galilei ein zusammengesetztes Mikroskop, welches aus einer konvexen (=nach außen gewölbt) und einer konkaven (= nach innen gewölbt) Linse bestand. Diese verbesserte und verfeinerte Version Lippersheys, von ihm "Occhiolino" genannt, schenkte er 1612 dem polnischen König Sigismund III.


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