Plakat KM75Kepler-Gesellschaft und Stadt feierten am 13.11.2015 im Klösterle in Weil der Stadt gemeinsam mit zahlreichen Gästen das Jubiläum

75 Jahre Kepler-Museum.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kepler-Gesellschaft, Professor Klaus Werner hob  Bürgermeister Thilo Schreiber die große Bedeutung Keplers und des Kepler-Museums für die Stadt hervor und lobte das vielseitige Engagement der Kepler-Gesellschaft.

Als Geburtstagsgeschenk bekam die Kepler-Gesellschaft von der Stadt einen Gutschein für eine dringend erforderliche Deckenrenovierung im Kepler-Museum.

Jutta Ulmer-Straub, Referatsleiterin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, überbrachte die Grüße der Landesregierung stellvertretend  für Staatssekretär Jürgen Walter. Als echte Weil der Städterin und Gattin des ehemaligen Bürgermeisters Hans-Josef Straub würdigte  sie  nicht nur Kepler und die Arbeit der Kepler-Gesellschaft sondern konnte auch noch mit persönlichen Erinnerungen mit ihr Grußwort aufwarten.

Für seinen lebendigen Festvortrag

Das Keplerhaus  oder: Der weite Weg von der Wochenstube zur Weihestätte

erhielt Wolfgang Schütz, der bekannte Stadthistoriker der Stadt Weil der Stadt, lang anhaltenden Beifall. Sein Großvater, der damaligen Bürgermeister Hermann Schütz hatte mit seinem verdienstvollen Einsatz einen ganz erheblichen Beitrag zur erfolgreichen Realisierung des Kepler-Museums geleistet.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die

Verleihung der Keplerpreise 2015

an Schülerinnen und Schüler der Kepler-Gymnasien der Europäischen Union. Hermann Faber, der ehemalige Schulleiter des Kepler-Gymnasiums in Weil der Stadt und freute sich, neben den Preisträger der diesjährigen Preisverleihung und deren Angehörigen  und Betreuern, auch die Preisträgerin von 2013 und engagierte Lehrkräfte früherer Preisverleihungen begrüßen zu können.
Der 1. Preis ging in diesem Jahr an Luca Kick vom Kepler-Gymnasium  Weiden i. d. Oberpfalz  für die Arbeit  Keplers geometrisch-harmonisches Weltmodell von 1596. Den 2. Preis bekam Natalia Puchalska vom Kepler-Gymnasium  Zagan/Polen für ein Brettspiel mit dem Titel Orbit Keplera – Die Umlaufbahn von Johannes Kepler. Neben Geld- und Buchpreisen erwartet die Preisträger ein umfangreiches Besuchsprogramm, u. a. ein Rundgang in Tübingen auf den Spuren Keplers und ein Besuch der Universitätssternwarte.

Für die musikalische Umrahmung der Abendveranstaltung sorgten Till Veeh und Helmut Rauscher mit ihren virtuos vorgetragenen Gitarrenstücken.

Zum Ausklang des Abends gab es für die rund 170 Gäste einen Sekt-Empfang.

Siehe hierzu auch die Berichte im Wochenblatt Weil der Stadt und in der Böblinger Kreiszeitung vom 16.11.2015.

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