Früh am Morgen des letzten Montags im September gibt es ein seltenes Himmelsschauspiel zu sehen,  die einzige für Mitteleuropa sichtbare Mondfinsternis in diesem Jahr. Man muß aber früh aufstehen, um noch einen Zipfel der Verfinsterung zu erspähen: Um 6:30 ist bereits alles vorbei. Wer noch den total im Erdschatten liegenden, nur schwach rötlich glimmenden Mond beobachten möchte, muß dies vor 5:30 tun. Für alle Frühaufsteher öffnen wir die Johannes-Kepler-Sternwarte bereits um 3:30, Totalitätsbeginn ist gegen 4:15.

Der Mond erscheint uns an diesem Morgen größer als sonst, da er auf seiner elliptischen Bahn der Erde wieder einmal besonders nahe kommt. Er sind dann nur 357 Tsd. km zu ihm, während er sich manchmal bis zu 406 Tsd. km von uns entfernt. Mit der Finsternis hat das aber nichts zu tun.

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