Mare Imbrium und Krater Plato

Gottfried  Reimann     Johannes-Kepler-Sternwarte Weil der Stadt

  

Datum der Aufnahme: 16.7.2013 

7" Starfire-Refeaktor, Nikon 4500

 

Belichtungszeit : 1/50 s

Bedingungen:

 

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Das Objekt:

Das Mare Imbrium ist mit 1123 km Durchmesser der größte Einschlagkrater auf dem Mond, auf unserem Bild liegt es links unten. An seinem linken Rand  liegt ein nur noch zu zweidrittel sichtbarer Rest eines späteren Einschlages, der ebenso wie das Mare Imbrium von Lava geflutet wurde. Diese Einbuchtung des Mare Imbrium wird als Sinus Iridum bezeichnet, als 'Regenbogen-Bucht'. Etwa in der Mitte des Bildes erkennt man den Krater Plato, der mit 101 km Durchmesser zu den größeren auf dem Mond gehört. Folgt man dem Rand von dort nach rechts, so gelangt man zum Alpental in den Mondalpen, einer Bruchzone von 180 km Länge. Im weiteren Verlauf nähert sich der Rand dem Übergang zum Mare Serinitatis. 

Im Mare Imbrium erkennt man neben unterschiedlich großen Kratern auch hohe Berge wie den Mons Piton mit 2.300 m Höhe und den Pico mit 2.400 m. Letzterer bedeckt eine Grundfläche von etwa 25 mal 15 km.

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