Kap Fresnel: der Übergang vom Mare Imbrium zum Mare Serenitatis

Gottfried  Reimann     Johannes-Kepler-Sternwarte Weil der Stadt

  

Datum der Aufnahme: 22.3.2010

7" Starfire-Refraktor, Nikon 4500

 

Belichtungszeit : 1/5 s

Bedingungen:

 

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Das Objekt:

Das Mare Imbrium wird durch seinen Ringwall zum rechts von ihm liegenden Mare Serenitatis begrenzt. Es gibt einen schmalen Durchlass, an dem das Kap Fresnel liegt. Man könnte es mit der Meerenge von Gibraltar vergleichen, nur dass auf dem Mond die Mare (Meere) aus erstarrter Lava bestehen. Sie weisen auf unseren Bilder meist eine sehr ebene Oberfläche auf, aus der Nähe betrachtet ist sie dann aber doch von vielen kleinen Einschlagkratern übersät. Auf dem Bild liegt rechts oben der Krater Bürg, der wie auch der unterhalb von ihm liegende Krater in seinem Zentrum einen sog. Zentralberg zeigt. Dies ist eine bei vielen Mondkratern zu beobachtende Erscheinung. Ihr Ursprung ist darauf zurückzuführen, dass beim Einschlag der verursachenden großen Objekte aus dem Weltall der Mondboden zunächst stark komprimiert wird und dann zu einem Teil zurückfedert und die Erhebung verursacht. Eine Erscheinung, die auf der Erde ebenfalls auftrat und z.B. beim Steinheimer Becken heute noch zu sehen ist. 

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