Mare Serenitatis und Tranquillitatis - Farbig

Gottfried  Reimann     Johannes-Kepler-Sternwarte Weil der Stadt

  

Datum der Aufnahme: 24.3.2010

7" Starfire-Refraktor, Nikon 995

 

Belichtungszeit : 1/8 s

Bedingungen:

 

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Das Objekt:

Der Mond erscheint uns meist nur einfarbig grau mit einer ganz schwachen gelbgrünen Tönung. Tatsächlich ist er je nach Region durchaus vielfarbig, was am ehesten auf passend belichteten Fotos bei ebenfalls passendem Sonnenstand auf dem Mond sichtbar wird. Außerdem muss man dazu die Farbsättigung etwa anheben, um die Unterschiede der Farbtöne erkennen zu können. Die Farben werden dabei aber nicht künstlich erzeugt, sondern nur intensiviert.

Auf diesem Foto haben wir oben das Mare Serenitatis mit dem Übergang zum Mare Tranquillitatis am Cap Acherusia oberhalb des Kraters Plinius. Ganz unten im Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe) erkennt man den Krater Moltke, die Landestelle von Apollo 11 liegt 35 km entfernt von Moltke. Hier gibt es ein Bild mit Bezeichnungen der Krater. 

Auf unserer Aufnahme mit der Landestelle lassen sich die drei Krater, die nach den ersten Menschen auf dem Mond benannt wurden, gerade noch gut erkennen. Der Apollo 11 Landeplatz liegt unterhalb unter des Kraters Collins. Die Krater sind recht klein, Collins ist mit 2.5 km der kleinste. Generell liegt die Nachweisgrenze für Objekte auf dem Mond mit den Instrumenten der Kepler-Sternwarte bei etwa 2 km. 

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