Elefantenrüssel in IC 1396

Der Elefantenrüssel im Cepheus.

Das Objekt steht im offenen Sternhaufen IC1396 und hat eine Ausdehnung von nahezu 3 Grad. Dieser Dunkelnebel hat seinen Namen wegen seiner auffälligen Form erhalten, er ist rund 3000 Lichtjahre entfernt. Der Bereich enthält sehr viele junge Sterne (knapp 100 000). Diese heißen Sterne ionisieren den Rand der Wolke und der Sonnenwind des Sterns im Kopf bläst die Wolke auseinander. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um einen Protostern.     

Das Bild hat unser Mitglied Dieter Ludwig aufgenommen. Eingesetzt war dabei ein ein 10" Newton mit 730 mm Brennweite und eine G2-8300 Kamera. Belichtet wurde 24x 600 s mit H-alpha Filter.

 IC1396 HA crop tx

 

Sonnenfinsternis 2017

Am 21. August 2017 ereignete sich eine totale Sonnenfinsternis, die u.a. in einem Bereich zu beobachten war, der sich von der Nordwest-Ecke der USA nach Süd-Ost quer über die USA zog. Zu den vielen Interessierten, die aus aller Welt dorthin zur Beobachtung gereist waren, gehörten auch unsere AKS-Mitglieder Markus und Gerhard. Beide waren in Oregon im Westen der USA, jedoch an verschiedenen Orten. 

Nachstehendes Bild der Sonne von der Totalität mit schön sichtbarer Korona hat uns Markus geschickt.

 Sofi 2017

 

Blutmond

Es war ein grandioses Schauspiel, das wir am 28. September bei einem besonders klaren, wolkenfreien Himmel beobachten konnten. Gleich nachdem wir um 3:30 wie geplant die Sternwarte öffneten, kamen unsere Mitglieder und trotz der frühen Uhrzeit auch erstaunlich viele weitere  Besucher, um das Ereignis zu beobachten.
Erst gegen Ende um 6:30 löste sich Gruppe dann wieder auf.

Hier zwei Bilder, eines zu Beginn des Austritts aus dem Kernschatten, das andere kurz vor dem Ende der Bedeckung durch den Erdschatten. Beide wurden mit unserem Starfire-Refraktor aufgenommen.

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Mondfinsternis am 28.September 2015

Früh am Morgen des letzten Montags im September gibt es ein seltenes Himmelsschauspiel zu sehen,  die einzige für Mitteleuropa sichtbare Mondfinsternis in diesem Jahr. Man muß aber früh aufstehen, um noch einen Zipfel der Verfinsterung zu erspähen: Um 6:30 ist bereits alles vorbei. Wer noch den total im Erdschatten liegenden, nur schwach rötlich glimmenden Mond beobachten möchte, muß dies vor 5:30 tun. Für alle Frühaufsteher öffnen wir die Johannes-Kepler-Sternwarte bereits um 3:30, Totalitätsbeginn ist gegen 4:15.

Der Mond erscheint uns an diesem Morgen größer als sonst, da er auf seiner elliptischen Bahn der Erde wieder einmal besonders nahe kommt. Er sind dann nur 357 Tsd. km zu ihm, während er sich manchmal bis zu 406 Tsd. km von uns entfernt. Mit der Finsternis hat das aber nichts zu tun.